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Praktische Vorteile des RM Italy MLA 400 HF-Verstärkers
Der RM Italy MLA 400 ist ein linearer Transistor-HF-Verstärker für den Frequenzbereich von 1,8–30 MHz. Er wurde primär für Transceiver mit einer Ausgangsleistung von ca. 100 W entwickelt, eignet sich aber ebenso gut für Stationen mit geringerer Leistung, die eine Anregungsleistung von 1 bis 35 W liefern können. Der praktische Nutzen dieser Erweiterung zeigt sich besonders beim Betrieb auf stark frequentierten HF-Bändern, bei Wettbewerben, DX-Verbindungen oder im Feldbetrieb. Die Erhöhung der Ausgangsleistung von den üblichen 100 W auf die angegebenen bis zu 400 W mittlerer Leistung verbessert die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Verbindung deutlich, insbesondere bei schlechten Ausbreitungsbedingungen.
Die Stromversorgung mit 13,6 V DC ermöglicht den Einsatz des Verstärkers sowohl im stationären als auch im mobilen oder tragbaren Betrieb – der Hersteller bestätigt die Eignung für beide Anwendungsarten. Die automatische Auswahl des Tiefpassfilters entsprechend dem Betriebsfrequenzband und mikroprozessorgesteuerte Schutzfunktionen (gegen Aufwecken, hohe PSV, Überhitzung und Betrieb außerhalb des Frequenzbandes) minimieren das Risiko einer Beschädigung der Ausgangstransistoren im Normalbetrieb.
Merkmale und technische Parameter des RM Italy MLA 400
Die Ausgangsstufe besteht aus vier HF-Leistungstransistoren (RM1607 / 2SC2879 / MRF421), die in zwei parallelen Gegentaktpaaren im AB-Betrieb angeordnet sind. Dies gewährleistet die für SSB, AM und andere linearitätsempfindliche Betriebsarten notwendige lineare Wellenform des Ausgangssignals. Oberwellen werden durch sechs Tiefpassfilter mit Grenzfrequenzen von 3, 4, 5, 8, 15, 22 und 31 MHz herausgefiltert. Der Filter für das jeweilige Betriebsband wird automatisch anhand der erfassten Anregungsfrequenz ausgewählt oder kann manuell über die Frontplatte eingestellt werden. Der gesamte Betrieb, einschließlich der Schutzfunktionen, wird von einem integrierten Mikroprozessor gesteuert.
Technische Spezifikation
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Frequenzbereich | 1,8–30 MHz (160 m bis 10 m Bänder) |
| Unterstützte Betriebsarten | SSB, CW, AM, FM, SSTV, Schmalband-Datenmodi |
| Terminaltransistoren | 4x RM1607 / 2SC2879 / MRF421, Klasse AB, Push-Pull |
| Profitieren | 10, 6 dB |
| Versorgungsspannung | 13, 6 V DC ±1 V |
| Maximaler Stromverbrauch | 70 A |
| Eingangssicherungen (intern) | 4x 15 A, automatisch |
| Eingangs-HF-Leistung | 1–35 W (alle Betriebsarten) |
| HF-Ausgangsleistung | max. 400 W (durchschnittliche Leistung) |
| Durchsatzleistung im Bypass-Modus | max. 50 W |
| Eintrittsgebühr | 1.1–1.5 : 1 |
| Maximal zulässige Ausgangsleistung PSV | 2,5 : 1 |
| Tiefpassfilter | 6 (Grenzfrequenzen 3 / 4 / 5 / 8 / 15 / 22 / 31 MHz) |
| Abmessungen (L x B x H) | 420 x 242 x 92 mm |
| Gewicht | 4, 6 kg |
Beschreibung der Vorder- und Rückseite
Die Bedienelemente und Anschlüsse des Verstärkers sind aufgeteilt in die Vorderseite, wo sich die Bedienelemente und Anzeigen befinden, und die Rückseite, wo alle Verbindungen zum Transceiver, zur Antenne und zum Netzteil hergestellt werden.
Frontplatte

| NEIN. | Element | Funktion |
|---|---|---|
| 1 | Ein-/Ausschalter | Zum Ein- oder Ausschalten des Verstärkers lange drücken. |
| 2 | Filterauswahl | Kurzes Drücken nach links/rechts schaltet den aktuellen Filter manuell um. |
| 3 | Bandanzeige | Zeigt den aktuell ausgewählten Filter/das aktuell ausgewählte Band an. |
| 4 | Ausgangsleistungsanzeige | LED-Skala der aktuellen Ausgangsleistung |
| 5 | Antennen-PSV-Anzeige | LED-PSV-Skala am Verstärkerausgang |
| 6 | LED TX | Leuchtet während der Übertragung rot. |
| 7 | SSB-Verzögerungsschalter | Wird verwendet, wenn der Verstärker kein PTT-Signal von einem Transceiver im SSB-Modus empfängt. |
| 8 | Sicherheitsalarm-LED | Signalisiert die Aktivierung einer der Schutzfunktionen |
Rückseite

| NEIN. | Element | Funktion |
|---|---|---|
| 9 | RTX-Eingang (SO-239) | Anschluss an den Transceiver-Ausgang |
| 10 | PTT-Eingang (Phono/RCA) | Aktiv niedrig, optional bei Verwendung der HF-Erkennung |
| 11 | Gleichstromanschluss | Anschluss an eine 13,6-V-Quelle oder Batterie |
| 12 | ANT-Ausgang (SO-239) | Anschluss an PSV-Brücke, Antennentuner (ATU) oder direkt an die Antenne |
Verstärkeranschluss und -betrieb
Der Anschluss erfolgt in wenigen einfachen Schritten. Der RTX-Eingang wird mit einem kurzen 50-Ω-Kabel an den Transceiver-Ausgang angeschlossen. Der ANT-Ausgang kann an ein externes Leistungsmessgerät oder einen automatischen Antennentuner (ATU) und anschließend an die Antenne angeschlossen werden. Die Stromkabel sollten an eine Stromquelle oder Batterie mit einer Spannung von 13,6 V (±1 V) und einer Leistung von mindestens 70 A angeschlossen werden. Die Kabel zur Stromquelle sollten einen Durchmesser von mindestens 6 mm² haben und so kurz wie möglich sein, um den Spannungsabfall zu minimieren. Bei mobilen Installationen sollten sie nicht länger als 3 m sein und direkt an die Autobatterie angeschlossen werden, idealerweise mit einer zusätzlichen Sicherung.
Der Anschluss der PTT-Taste an den Verstärker ist optional. Das Gerät verfügt über eine HF-Scanfunktion (ähnlich wie VOX), die automatisch auf Senden umschaltet, sobald ein Anregungssignal am Eingang erkannt wird. Vor dem ersten Einschalten muss die Sendeleistung des Transceivers auf maximal 35 W (empfohlen werden ca. 10 W) reduziert werden. Diese Einstellung muss bei ausgeschaltetem Verstärker erfolgen. Der Filter für das aktuelle Frequenzband kann manuell eingestellt werden oder wird beim ersten Senden automatisch vom Verstärker ausgewählt.
Der Verstärker darf nicht verwendet werden, während die Antenne mit einem manuellen oder automatischen Antennentuner abgestimmt wird. Nach der Abstimmung der Antenne muss der automatische Antennentuner in den Standby-Modus geschaltet werden, damit während des Sendebetriebs mit aktivem Verstärker kein weiterer Abstimmungszyklus startet.
Nach dem Einschalten des Verstärkers und dem Start der Übertragung muss überprüft werden, ob das Antennen-PSV im zulässigen Bereich liegt. Ein Wert von etwa 1,1:1 ist ideal, bis zu 2,0:1 akzeptabel, und ab ca. 2,5:1 greift der Schutzmechanismus. Ist dieser aktiviert (mit Ausnahme des Überhitzungsschutzes, der sich nach dem Abkühlen selbst zurücksetzt), muss der Verstärker aus- und wieder eingeschaltet werden, um den Normalbetrieb wiederherzustellen.
| Anzahl der Pieptöne | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | Übermäßige Eingangsleistung |
| 2 | Übermäßige PSV-Antennen |
| 3 | Betrieb außerhalb des Frequenzbandes (unter 1,6 MHz oder über 30 MHz) |
| 5 | Übermäßige Temperatur |
| 6 | Übermäßige Ausgangsleistung |
Bei Übertragungen in Modi mit hohem Tastverhältnis (FM, Datenverkehr) empfiehlt der Hersteller, die Dauersendezeit auf ein bis zwei Minuten zu beschränken, um eine Überhitzung der Ausgangstransistoren zu vermeiden. Bei SSB und CW, wo die Leistung intermittierend ist oder nur kurzzeitig Spitzenwerte erreicht, ist die thermische Belastung deutlich geringer. Laut Herstellerangaben entspricht die Differenz zwischen der Anregungsleistung von 35 W und der Ausgangsleistung von 400 W einer Steigerung von ca. 10,6 dB, was fast zwei S-Punkten auf der Empfangsseite entspricht – eine Verbesserung, die für die meisten Stationen mit der Antenne allein kaum zu erreichen wäre.
Wo man es kaufen kann und wie viel es kostet
Der RM Italy MLA 400 wird von verschiedenen europäischen Amateurfunkhändlern vertrieben. Die Preise variieren je nach Land, aktuellen Aktionen und Versandkosten. Der Verstärker ist direkt beim Hersteller RM Italy im Produktkatalog inklusive Datenblatt und Bedienungsanleitung aufgeführt, der Verkauf selbst erfolgt jedoch über ein Netzwerk autorisierter Händler.
| Verkäufer | Land | Preis |
|---|---|---|
| Wimo | Deutschland | 899,00 € (inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten) |
| Moonraker | Großbritannien / EU | 918,62 € (Zollgebühren und Mehrwertsteuer für EU-Länder enthalten) |
| HSP Shop | Italien | 875,00 € (Aktionspreis, regulärer Preis 1.279,78 €) |
Bei Bestellungen aus dem Ausland sollten Sie die Versandkosten sowie gegebenenfalls anfallende Zoll- und Steuergebühren berücksichtigen, die je nach Verkäufer und Lieferland variieren; einige Verkäufer (wie z. B. Moonraker) rechnen diese Gebühren für EU-Länder direkt in den angegebenen Preis ein.

„navrhnutý predovšetkým pre transceivery s výstupom okolo 100 W“
„navýšenie výstupného výkonu zo štandardných 100 W na deklarovaných až 400 W priemerného výkonu“
Tento PA znesie na vstupe max 35W 😉 Podľa mňa je určený predovšetkým pre TRX s výkonom 5 – 20W.
Pre TRX 100W ako máš v článku je PA vyslovene nevhodný, pretože ak je PA vypnutý, tak sa nedá používať s TRX čo má 100W, ale do 50W, toto je maximum PA v bypass režime. Nerozumiem prečo tam výrobca nedal normálnejšie relé.
Zmeraný výstupný výkon je <55dBm, čo je <320W. Prínos 5dBm voči 100W.
Je to tranzistorový PA pracujúci s nízkym napájacím napätím a preto je tu zvýšené riziko tvorby nežiadúcich produktov. Stačí horší spoj po čase v napájaní alebo mäkší zdroj, a užívateľ tohoto PA môže byť v obľube nielen u suseda HAMa ale aj suseda s rádiom alebo TV.
Ani z výroby to potlačenie nie je úplná hitparáda, na spodných pásmach pod 60dB. Produkty z 80m bandu na úrovni -3dBm o 15MHz vyššie alebo -5dBm na 40m bande.
Ku tomu prirátať produkty z „budiaceho“ rádia, ktoré sa tiež zosilnia.
Topka je podľa tabulky produkt zo 160 m pásma, čo má na 747MHz signál 27dBm (500mW), to už sa nemusí páčiť ani mobilným opom 🙂
https://device.report/m/0c38795bdedc4661559411d7fa00f76a6aa7b3e71cfd3b8316623987a904799c
Vďaka za doplnenie a technické postrehy! Každý TCVR má reguláciu výkonu a prevádzka pri zníženom výkone zariadeniu len prospeje.
Ten limit je celkom rozumný. Nekupujem si Verstärker na to, aby som cez neho preháňal vyššie výkony v BYPASS režime. Ja používam napríklad tri režimy s PA:
Merania sú veľmi dôležité, ale nesúhlasím, že potlačenie harmonických o -57dB je málo. Ak si pozrieme napríklad Acom 1000 uvádza min. -50dB https://www.acom-bg.com/products/amplifiers/acom-1000-hf- 6-m-linear-amplifier
Kým si konštruktér nevyskúša ako náročné je spraviť Verstärker tak, aby v celom rozsahu mal konštantné zosilnenie, tak je náročné predstaviť si to. Je to dané tým, že pomer medzi 160m a 10m je 16:1. Každá kapacita, každá indukčnosť a vlastnosti tranzistorov do toho hrajú. Bez patričného riešenia by napríklad Verstärker dával 100% na 160m a len 20% na 10m.
Keďže tých 747,5MHz nie je harmonická a použité sú 4x RM1607 / 2SC2879 / MRF421, ktoré nebudú mať tak vysoké fT (transition frequency), tak to nevyzerá ani na zakmitávanie.
Z merania vidieť, že boli použité 2 zdroje paralelne (spínané). Zo skúsenosti s RM Italy zosilňovačmi môžem odporučiť dať na prívody ferity a ideálne do vnútra filtračné kondenzátory. Takto to mám KL-501.
V nej mám ešte zmenený obvod predpätia https://www.ok2kkw.com/00003016/bias/bias_new.htm
A vymenené aj relé + extra ventilátory s teplotnými spínačmi. S takto upraveným PA som spravil vyše 10-tisíc QSO (SSB a RTTY).
Teda nemusí to byť zlý Verstärker. V každom prípade ďakujem za odborné doplnenie, ktoré pomôže čitateľom vytvoriť si presnejší obraz o možnostiach a limitoch tohto PA.
Nevidim dovod, aby ma PA takto limitoval. Ak chcem ist bezny zavod na 80m alebo iny kontest v kategorii do 100W, tak nebudem rozoberat setup, pretoze vypnuty PA neznesie 100W.
PA ma byt zapinany len v pripade nutnosti, nie na bezny pokec alebo proti rovnako vybavenej stanici. Okrem sunky s liehom su tu take veci ako zbytocna spotreba (nielen PA ale aj zdroj), vznika teplo a z toho zbytocny hluk ventilátorov.
Zatial co Acom 1000 uvadza minimalne hodnoty, talian ich neuvadza vobec a treba patrat ci to niekto vobec testoval 😉
A porovnavat 400W a 1000W PA sa tiez velmi neda.
RM Italy mam spojene s CB zosilnovacmi, tomu zodpovedaju aj nimi pouzivane komponenty a riesenia. Ako sam pises, nie su optimalne, inak by si PA neprerabal 😉
Tento PA asi nebude zly, ale HAM by pred kupou mal zvazit, ci nebude lepsie riesenie PA na vyssom napajacom napati, pripadne rovno so zabudovanym zdrojom. 13,8V je vhodne na mobilnu prevadzku, v domacom hamshacku s dostupnym 230VAC su technicky lepsie riesenia pre vyssie vykony. Pretoze ak to funguje dobre teraz, za rok pre zoxidovanu poistku uz nemusi.
„Napájacie káble treba pripojiť k zdroju alebo akumulátoru s napätím 13, 6 V (±1 V) schopnému dodať aspoň 70 A. Vodiče k zdroju by mali mať priemer aspoň 6 mm² a čo najkratšiu dĺžku, aby sa minimalizoval pokles napätia; pri mobilnej inštalácii by nemali presiahnuť dĺžku 3 m a mali by byť pripojené priamo na autobatériu, ideálne s doplnkovou poistkou v prívode.“
Pri dlzke 3m a medi 6mm2 je ubytok 1,2V @70A.
Bateria pri zatazeni 70A nebude mat 13,6V (vnutorny odpor, klesajuci naboj).
Poistka má tiež svoj odpor.
V tom lepsom pripade bude PA pracovat s napatim v spicke okolo 12V. To znamena mensi vykon a zhorsenu linearitu, co sa bude este zhorsovat s vekom akumca a stavom nabitia.
Sam fungujem v hamshacku z 45Ah PB akumca, viem o com pisem, 6mm2 mám pre 100W TRX a kábel dlhý meter 😉