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Erdbeben in Haiti 2010
Das Erdbeben in Haiti vom 15. Januar 2010 ist eine der verheerendsten Naturkatastrophen in der modernen Geschichte des Landes. Es hatte eine Stärke von 7,0 MW und das Epizentrum lag etwa 25 km südwestlich der Hauptstadt Port-au-Prince. Dieses Beben verursachte massive Schäden in und um die Stadt, darunter den vollständigen Einsturz von Gebäuden, Krankenhäusern, Schulen und Regierungsbüros. Schätzungen zufolge starben mehr als 230.000 Menschen, weitere Hunderttausende wurden verletzt und Millionen wurden obdachlos.
Unmittelbar nach der Katastrophe begann eine groß angelegte humanitäre Hilfe, an der internationale Organisationen, Regierungen und gemeinnützige Gruppen beteiligt waren. Die Hilfe bestand in der Lieferung von Nahrungsmitteln, Wasser, medizinischer Versorgung und vorübergehender Unterbringung der Opfer. Das Erdbeben machte auch die schwache Infrastruktur Haitis und seine Anfälligkeit für Naturkatastrophen deutlich.
Die Tragödie löste weltweite Solidarität aus und verdeutlichte die Notwendigkeit einer langfristigen Erholung und einer verbesserten Katastrophenvorsorge in der Karibikregion. Selbst ein Jahrzehnt nach dem Erdbeben hat Haiti noch einen schwierigen Weg der Erholung und Entwicklung vor sich.
