Eine sehr humorvolle Geschichte von Sue Petersová KA9GNR, übersetzt von Martin OK1RR, erschien in Radioamaterské zpravodáj 4/1985. Es ist so unwirklich, dass ... vielleicht ist es real. Kürzlich habe ich per E-Mail ein Video von einem Bekannten erhalten, das vom Thema dieser Geschichte inspiriert ist, obwohl ich denke, dass es im Amateurfunk, HI, besser ist. Viel Spaß!
Die örtliche Niederlassung der Versicherungsgesellschaft in N.
Aufgrund Ihrer Anfrage gebe ich im dritten Abschnitt des Formulars die Daten zum Eintritt eines Versicherungsfalls an. Ursprünglich habe ich als Ursache für den Versicherungsfall „schlechte Planung“ angegeben, nun nenne ich wichtige Details, auf die ich großen Wert lege. Antennen für das Fernsehen. An dem belasteten Tag beendete ich die Arbeiten an der Spitze des 30 Meter hohen Antennenmastes. Um mir Arbeit zu ersparen, habe ich ca. 150 kg Werkzeug und das restliche Material oben am Mast in eine an einem Seil befestigte Tonne geladen, die über eine Umlenkrolle geführt wurde, da ich zuvor das Ende des Seils durch Festbinden am Mastfuß gesichert hatte. Hier vermerke ich auch, wie in der 11. Spalte des Formulars angegeben: dass ich 80 kg wiege (mein Gewicht beträgt).
Im Moment der Überraschung, als ich nach dem Lösen des Seils zunächst langsam, später dann sehr schnell aufzusteigen begann, verlor ich die Geistesgegenwart und vergaß, das Seil loszulassen. In einer Höhe von 15 Metern kollidierte ich mit einem Fass, was zu einem Schädelbruch und einem Schlüsselbeinbruch führte. Mein Aufstieg stoppte erst, als ich von einer Rolle gestoppt wurde, in die zwei meiner Finger gerieten.
Erst in 30 Metern Höhe erlangte ich meine Geistesgegenwart zurück, weshalb ich das Seil nicht losließ. Ich mache noch einmal darauf aufmerksam, dass ich 80 kg wiege, während das Fass, nachdem alles aus ihm auf den Boden geschüttet wurde, nur 10 kg wiegt. Deshalb begann ich, mich sehr schnell nach unten zu bewegen. In einer Höhe von 15 Metern über dem Boden kollidierte ich erneut mit dem Fass, was zu Brüchen beider Knöchel, Prellungen an den Beinen und am Rücken des Körpers führte. Glücklicherweise verlangsamte der Zusammenstoß mit dem Lauf meine Bewegung so sehr, dass ich nach dem Aufprall auf einen Haufen verschütteten Materials nur einen Bruch von drei Wirbeln erlitt. Allerdings muss ich Ihnen leider mitteilen, dass ich aufgrund der Schmerzen erneut die Geistesgegenwart verlor und das leere Fass in 30 Metern Höhe über mir vergaß. Ich lasse das Seil los und . . .
Er hat an den Themen Sue Peterová KA9GNR, Electron Magazine und G3FXB gearbeitet und warnt damit hoffentlich andere.
OK1RR (RZ 4/1985)
