Es gibt Situationen, in denen wir sicherstellen müssen, dass der Radiosender auch bei einem Stromausfall funktionieren kann. Auf dem Markt sind USV-Backup-Quellen erhältlich, die als automatisch umgeschaltete 12-V-Gleichstrom- auf 230-V-Wechselstrom-Wandler arbeiten.
Radiosender werden meist mit niedriger Gleichspannung betrieben. Daher können wir Gel-Blei-Akkumulatoren vorteilhaft als Backup-Quelle verwenden. Doch wie stellt man sicher, dass der Akku immer dann aufgeladen ist, wenn wir ihn brauchen, und dass er bei einem Ausfall des Stromnetzes Energie aus der Quelle ersetzt? Die Lösung ist sehr einfach und günstig.
Die Lösung für die automatische Notstromversorgung des Radiosenders ist aus dem Diagramm ersichtlich. Es zeigt die Situation bei einem Stromausfall: TCVR Die Stromversorgung erfolgt über einen Relaiskontakt von der Batterie. Wenn von der Quelle Spannung anliegt, schließt das Relais und der TCVR wird von der Quelle mit Strom versorgt. Gleichzeitig wird der Akku über eine Diode und einen Begrenzungswiderstand geladen. Die Diode verhindert die Entladung des Akkus durch die Quelle und das Einschalten des Relais durch die Spannung vom Akku.
Wir bestimmen den Wert des Begrenzungswiderstands entsprechend der Kapazität des Akkus, damit dieser geladen wird. Bei einer betrachteten Spannungsquelle von 13,8V und einem Spannungsabfall von 0,8V an der Diode beträgt der Widerstand 4,7 bis 33 Ohm. Bei der Wiederbelebung empfiehlt es sich, ein Amperemeter an den Abzweig anzuschließen und einen solchen Widerstand zu wählen, dass der Akku mit einem geringen Strom geladen wird.
