Jedes elektrische Gerät ist eine Störquelle oder kann durch ein anderes Gerät gestört werden. Funkamateure beschäftigen sich mit dem Empfang von Signalen, deren Pegel im Vergleich zum kommerziellen Bereich um ein Vielfaches schwächer ist. Schwache Signale können daher andere überdecken, darunter auch unerwünschte Signale von anderen Geräten, die HF-Energie aussenden. Typischerweise handelt es sich dabei beispielsweise um Netzteile, Ladegeräte, Computer usw.
Vielmehr muss das Rundfunksignal eines Amateursenders den Qualitätskriterien genügen. Allerdings kann selbst ein qualitativ hochwertiges Signal von einem Amateursender unbeabsichtigt Störungen bei anderen Geräten verursachen. Dies geschieht meist, wenn der Hersteller des jeweiligen Gerätes, um ein paar Cent zu sparen, auf die notwendigen Filterschaltungen verzichtet oder andere Anforderungen der elektromagnetischen Verträglichkeit, EMV, vernachlässigt.
Auch wenn es sich wie ein Scherz anhört – um ein paar Cent zu sparen – ist es eine durchaus gängige Praxis, die das Leben leider komplizierter macht. In diesem Fall kann durch die Ergänzung solcher Filter Abhilfe geschaffen werden. Doch welches ist geeignet? Welches Ferritmaterial oder Filterdesign unterdrückt unerwünschte Signale besser?
Sehenswert ist das Video „Filters and Ferrite Cores for Suppression“ (Drirr90). Während am Anfang vor allem von Netzwerkfiltern die Rede ist, geht es in der zweiten Hälfte um praktische Messungen mit einem Ringkernfilter oder einem Schnappfilter.
