Každý rádioamatér, ktorý prevádzkuje KV stanicu v mestskom prostredí alebo v blízkosti priemyselných zdrojov rušenia, skôr či neskôr narazí na limity klasických metód potláčania rušenia. Moderné transceivery ponúkajú digitálnu redukciu šumu (DNR), Noise blanker (NB), nastaviteľné DSP filtre aj adaptívne algoritmy spracovania signálu. Napriek tomu existujú situácie, keď ani najlepšie DSP nedokáže odhaliť slabý DX signál ukrytý pod silným lokálnym QRM alebo QRNPhasenkorrekturgeräte wurden entwickelt, um solche Situationen zu lösen, und arbeiten nach einem völlig anderen Prinzip als klassische Empfängerfilter. Anstatt Störungen nach dem Empfang des Signals zu unterdrücken, versuchen sie, die unerwünschten Komponenten zu entfernen, bevor diese den Empfänger erreichen. Eines der bekanntesten kommerziellen Geräte dieser Kategorie ist der MFJ-1026 Deluxe Signalverstärker mit Rauschunterdrückung. Obwohl der Hersteller die Bezeichnung „Signalverstärker mit Rauschunterdrückung“ verwendet, gilt der MFJ-1026 unter erfahrenen DX-Funkern in erster Linie als universelles Phasenkorrekturgerät, mit dem sich ein anpassbares Zwei-Antennen-Empfangssystem realisieren lässt. Das Gerät ermöglicht es, nicht nur lokale elektrische Störungen zu unterdrücken, sondern auch den Pegel starker Störsender zu reduzieren oder umgekehrt das gewünschte Signal durch Vektoraddition zweier empfangener Signale zu verstärken.
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Was sollte das MFJ-1026 dem Funkamateur bieten?

Auf den ersten Blick mag der MFJ-1026 wie ein weiterer „Rauschunterdrücker“ erscheinen, ähnlich den in modernen Transceivern integrierten digitalen Filtern. Tatsächlich arbeitet er jedoch nach einem völlig anderen Prinzip. Er analysiert das Audiosignal nicht und führt nach der Demodulation keine digitale Verarbeitung durch. Die gesamte Operation findet im Hochfrequenzbereich der Empfangskette statt, bevor das Signal die Eingangsschaltungen des Empfängers erreicht. Laut Hersteller ist das Gerät für den Frequenzbereich von 1,8 bis 30 MHz optimiert und ermöglicht die Einstellung von Amplitude und Phase des von zwei separaten Antennen gelieferten Signals. Das resultierende Signal wird durch Vektoraddition oder -subtraktion erzeugt. Gelingt es, die gleiche Amplitude und die entgegengesetzte Phase der Störkomponente zu erreichen, wird die Störung deutlich unterdrückt, bevor sie den Empfänger erreicht. Anders als beim klassischen Noise Blanker geht es hier nicht nur um Impulsstörungen. Die MFJ-1026 kann eine Vielzahl unerwünschter Signale wirksam abschirmen – von elektrischen Störungen durch Stromnetze und Schaltnetzteile über LED-Beleuchtung und Elektromotoren bis hin zu leistungsstarken benachbarten Sendern oder weit entfernten Störstationen. Der Erfolg hängt jedoch von der korrekten Antennenkonfiguration und der Art der Störung selbst ab.
Funktionsprinzip
Das gesamte Prinzip lässt sich mithilfe elementarer Vektoranalysis erklären. Stellen wir uns zwei Antennen vor, die dieselbe Störung empfangen. Werden die Amplituden beider empfangener Störsignale angeglichen und eine Phasenverschiebung von 180° zwischen ihnen erzeugt, nähert sich ihre Summe null an. Während die Störung deutlich abgeschwächt wird oder vollständig verschwindet, wird das Nutzsignal möglicherweise nicht im gleichen Maße unterdrückt, da es mit unterschiedlicher Amplitude oder Phase an beiden Antennen eintrifft. Genau diese Eigenschaft macht den MFJ-1026 zu einem wesentlich vielseitigeren Werkzeug als herkömmliche digitale Filter. DSP-Algorithmen arbeiten nur mit dem empfangenen Signal und können Störungen oft nicht von den Nutzinformationen unterscheiden, wenn sich die beiden Komponenten spektral überlappen.
Der MFJ-1026 versucht, Störungen zu eliminieren, bevor sie den Empfänger erreichen, sodass dieser anschließend ein deutlich saubereres HF-Signal verarbeitet. Der Hersteller weist im Handbuch auf einen wichtigen, oft missverstandenen Punkt hin: Elektromagnetische Störungen verhalten sich genauso wie jedes andere Funksignal. Aus Sicht der Antenne besteht kein physikalischer Unterschied zwischen „Rauschen“ und „Nutzsignal“. Der Unterschied liegt lediglich in der Herkunft der Störungen sowie in den Amplituden- und Phasenverhältnissen der einzelnen Antennen. Daher kann der MFJ-1026 Störungen nicht nur unterdrücken, sondern bei entsprechenden Einstellungen auch das gewünschte Signal verstärken.
Hilfsantenne – der wichtigste Teil des gesamten Systems
Anfänger gehen oft davon aus, dass der Erfolg primär vom MFJ-1026 selbst abhängt. Die Praxis zeigt jedoch, dass die Hilfsantenne eine entscheidende Rolle spielt. Ihre Eigenschaften bestimmen, ob ein ausreichend tiefer Phasennullpunkt erzeugt werden kann. Soll lokale Störung eliminiert werden, sollte die Hilfsantenne möglichst viel Störung und gleichzeitig möglichst wenig Nutzsignal empfangen. In diesem Fall ist es vorteilhaft, sie so nah wie möglich an der Störquelle zu platzieren. Die Polarisation ist nicht entscheidend, und der Abstand zwischen Haupt- und Hilfsantenne kann nach praktischen Gegebenheiten gewählt werden. Ganz anders verhält es sich bei der Unterdrückung entfernter Störsender. Hier empfiehlt der Hersteller, dass beide Antennen eine ähnliche Polarisation und ein ähnliches Strahlungsmuster aufweisen und maximal eine halbe Wellenlänge voneinander entfernt sind. Diese Anordnung ermöglicht eine stabilere und breitere Nullrichtung. Interessanterweise gibt die Bedienungsanleitung ausdrücklich an, dass die Antennen weder resonant noch groß sein müssen. Im Gegenteil: Kleinere Antennen mit einem niedrigeren Gütefaktor können in vielen Fällen stabilere Ergebnisse liefern. Wichtiger als die absolute Verstärkung ist die Ähnlichkeit der empfangenen Störungen an beiden Eingängen des Geräts.
Warum funktioniert es bei manchen Nutzern sofort und bei anderen überhaupt nicht?
Die Antwort findet sich nicht nur in der Bedienungsanleitung, sondern auch in den praktischen Erfahrungen der Nutzer. Der Rezensent auf dem WorldwideDX-Portal beschreibt treffend, dass die mitgelieferte Teleskopstabantenne nur bei sehr lokalen Störquellen ausreicht. In den meisten Fällen ist eine separate externe Empfangsantenne erforderlich, die an den AUXILIARY ANTENNA-Eingang angeschlossen wird. Er erzielte deutlich bessere Ergebnisse erst mit einer etwa 80 Meter langen Rahmenantenne. Frans Goddijn schildert auf dem SWLing Post-Portal ähnliche Erfahrungen. Bei den ersten Versuchen brachte das Gerät nicht den gewünschten Effekt, und der DSP im Empfänger arbeitete effektiver. Erst nach Experimenten mit verschiedenen Antennenkonfigurationen fand er eine Verbindung, mit der der MFJ-1026 zu einem praktikablen Hilfsmittel zur Empfangsverbesserung wurde. Dieses Beispiel verdeutlicht sehr gut, dass der Erfolg des Geräts wesentlich mehr von der korrekten Antennenkonfiguration als von den Einstellungen der Regler abhängt.
Was geschieht im Inneren des MFJ-1026 mit dem Signal?
Im Gegensatz zu den meisten Empfängerzubehörteilen verfügt der MFJ-1026 über keinen digitalen Prozessor und keine Algorithmen zur Analyse des empfangenen Signals. Das gesamte Gerät ist als analoges Vektorphasensystem realisiert. Laut Servicehandbuch besteht es aus mehreren Grundbausteinen: einem rauscharmen Vorverstärker für die Hilfsantenne, einer Brückenphasenschaltung, einem aktiven Signalkombinierer, einem Ausgangstreiber für den Empfänger und automatischen Schaltschaltungen für den Sendebetrieb. Das Designprinzip beruht darauf, dass das Gerät den Charakter des empfangenen Signals nicht durch Filter verändert, sondern aus zwei separaten Eingängen ein neues HF-Signal erzeugt. Bei korrekter Einstellung von Amplitude und Phase wird eine Signalkomponente deutlich unterdrückt, während die andere erhalten oder sogar verstärkt wird.

Hilfsantennenvorverstärker
Die Hilfsantenne ist üblicherweise deutlich kleiner als die Hauptempfangsantenne. Sie kann ein kurzer Draht, eine kleine Schleifenantenne, eine aktive Antenne oder die mitgelieferte Stabantenne sein. Um die Amplitude der Signale beider Antennen anzugleichen, verfügt das MFJ-1026 über einen einstellbaren Regler. Vorverstärker Hilfsantenne. Das Handbuch beschreibt zwei Transistoren (Q9 und Q10), die die Verstärkerstufe bilden. Über die internen Jumper JMP1 und JMP2 lassen sich je nach verwendeter externer Antenne verschiedene Betriebsmodi auswählen. Die präzise Einstellbarkeit der Verstärkung ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Störungsunterdrückung. Sind die Amplituden des Störsignals an beiden Eingängen nicht annähernd gleich, kann selbst eine ideale Phasenverschiebung keinen tiefen Nullpunkt erzeugen.
Brückenphasenschaltung
Das Herzstück des Geräts ist eine Brückenphasenschaltung, die eine stufenlose Phasenänderung des Signals der Hilfsantenne ermöglicht. Der Hersteller betont, dass die Schaltung so konzipiert wurde, dass sich beim Drehen des Phasenreglers primär die Phase und nicht die Amplitude des Signals ändert. Bei herkömmlichen Phasenschaltungen führt eine Phasenänderung oft auch zu deutlichen Änderungen des Signalpegels, was die Justierung erheblich erschwert. Laut Handbuch ändert sich die Amplitude des MFJ-1026 beim Drehen des Reglers typischerweise um weniger als 1 dB und maximal um ca. 3 dB. Dadurch lässt sich die optimale Einstellung deutlich einfacher finden und der gesamte Vorgang ist auch bei Frequenz- oder Antennenwechsel reproduzierbar. Der Phasenregler selbst ermöglicht eine stufenlose Phasenänderung im Bereich von ca. 145°. Zusätzlich gibt es einen Schalter für Phasennormal/Phasenumkehr, der weitere 180° hinzufügt. Durch die Kombination beider Regler lässt sich der gesamte Bereich abdecken, der für die Erzeugung eines Nullpunkts in nahezu jeder Situation erforderlich ist.
Aktiver Signalkombinierer
Nach der Anpassung von Amplitude und Phase werden beide Signale einem aktiven Kombinator zugeführt. Dies stellt einen weiteren Unterschied zu einfachen passiven Schleifen oder hybriden Schleifenphasenreglern dar. Der aktive Kombinator gewährleistet eine stabile Impedanz, minimiert die gegenseitige Beeinflussung beider Eingänge und erzeugt das für den Empfänger bestimmte Signal. Der Ausgangstransistor sorgt anschließend für eine ausreichende Anregung des Empfängereingangs. Diese Lösung ermöglicht eine sehr gute Wiederholgenauigkeit der Anpassung und reduziert gleichzeitig die Empfindlichkeit des Systems gegenüber Impedanzänderungen einzelner Antennen.
Automatische Umschaltung während der Übertragung
MFJ-1026 je určený nielen pre posluchových DX-istov, ale aj pre rádioamatérske Das Gerät verfügt über Transceiver und somit über eine automatische Umschaltung zwischen Senden und Empfangen. Es kann zwar Sendungen per HF-Scan erkennen, der Hersteller empfiehlt jedoch dringend die Verwendung eines separaten Sende-/Empfangs-Steuereingangs (siehe Bedienungsanleitung). Dies dient dem Schutz der internen Schaltkreise vor einem sehr schnellen Anstieg der Sendeleistung oder kurzzeitigen Leistungsüberschüssen, wie sie bei manchen modernen Sendern auftreten können. Die Bedienungsanleitung weist darauf hin, dass einige Geräte beim Start kurzzeitig die Nennleistung um ein Vielfaches überschreiten können, was die internen Schaltkreise beschädigen kann. relé alebo ďalšie súčiastky.
Wie richte ich den MFJ-1026 richtig ein?
Der häufigste Fehler von Anfängern ist der Versuch, die richtige Einstellung allein durch Drehen des Phasenreglers zu finden. Tatsächlich ist dies der letzte Schritt des gesamten Prozesses. Zuerst muss der Pegel des Störsignals an beiden Antennen mithilfe der Regler für die Hauptantennenverstärkung (MAIN ANTENNA GAIN) und die Hilfsantennenverstärkung (AUXILIARY ANTENNA GAIN) annähernd gleich eingestellt werden. Erst dann ist es sinnvoll, die Phase zu ändern. Mehrere Benutzer auf eHam beschreiben ein sehr praktisches Vorgehen: Zuerst wird der Störpegel nur an der Hauptantenne, dann nur an der Hilfsantenne gemessen. Mithilfe des Verstärkungsreglers werden beide Pegel so weit wie möglich angeglichen. Anschließend wird bei angeschlossenen Antennen der Phasenregler langsam gedreht und beide Positionen des Phasenschalters getestet. Die korrekte Einstellung zeigt sich in einer deutlichen Reduzierung der Störungen bei minimaler Änderung des Pegels des Nutzsignals. Viele Benutzer empfehlen, gleichzeitig einen Spektrumanalysator oder ein Wasserfalldiagramm zu verwenden, da Änderungen dort oft besser sichtbar sind als beim Hören.
Es handelt sich nicht um ein Plug-and-Play-Gerät.
Eine der häufigsten Anmerkungen in Nutzerrezensionen betrifft die Notwendigkeit von Geduld. Rezensionen auf eHam und WorldwideDX bestätigen, dass der MFJ-1026 Störungen nach dem Anschluss an den Empfänger nicht automatisch beseitigt. Er erfordert ein Verständnis des Funktionsprinzips, eine geeignet dimensionierte Hilfsantenne und etwas Übung beim Einrichten. Sind diese Bedingungen jedoch erfüllt, berichten Nutzer von einer Reduzierung des lokalen Rauschpegels von etwa S7–S9 auf S3–S4 oder sogar darunter. Dadurch können Sender empfangen werden, die zuvor im Rauschen völlig untergegangen waren. Gleichzeitig bestätigt die praktische Erfahrung die Aussage des Herstellers, dass der MFJ-1026 keine Universallösung für alle Empfangsprobleme darstellt. Er ist ein Spezialgerät, dessen Erfolg von der Art der Störungen, der Geometrie der Antennen und der Experimentierfreude des Nutzers bei deren Positionierung abhängt. Genau deshalb erfreut sich das Gerät großer Beliebtheit, insbesondere bei erfahrenen DX-Operatoren und Funkamateuren, die bereit sind, Zeit in die Optimierung ihres Empfangssystems zu investieren.
Technische Daten MFJ-1026
| Parameter | Wert |
| Gerätetyp | Analoger Phaser (Rauschunterdrückender Signalverstärker) |
| Arbeitsfrequenzbereich | 1,8 bis 30 MHz |
| Anzahl der Antenneneingänge | HAUPT- + HILFS- + interne Stabantenne |
| Einstellung | Unabhängige Amplitudenregelung beider Eingänge und stufenlose Phasenanpassung |
| Phasenumschaltung | NORMAL / INVERT (+180°) |
| Vorverstärker | Umschaltbar für Hilfsantenne |
| T/R-Umschaltung | Automatische HF-Erkennung oder externe Sende-/Empfangssteuerung |
| Stromversorgung | 12 V Gleichstrom |
| Aktueller Verbrauch | ca. 150 mA |
| Optimiertes Band | 160 m bis 10 m |
| Verwenden | Unterdrückung lokaler Störungen (QRM/QRN) oder Hervorhebung des gewünschten Signals |
Die technischen Daten basieren auf der Bedienungsanleitung und der Produktdokumentation des Herstellers. Die Bedienungsanleitung weist außerdem darauf hin, dass das Gerät nach Modifikationen für niedrigere Frequenzbänder angepasst werden kann, in der Standardversion jedoch für den Bereich von 1,8 bis 30 MHz optimiert ist.
YouTube-Video – Funktionsprinzip
Das folgende Video veranschaulicht sehr deutlich das Grundprinzip der Amplituden- und Phasenanpassung bei der Unterdrückung lokaler Störungen. Es empfiehlt sich, es vor der ersten Inbetriebnahme des Geräts anzusehen.
Nutzererfahrung
Recenzie používateľov sú v prípade MFJ-1026 mimoriadne zaujímavé. Na portáli eHam získalo zariadenie pri viac ako stovke hodnotení priemerné hodnotenie 4,3 z 5 bodov. Charakteristické je, že medzi pozitívnymi aj kritickými recenziami sa opakujú prakticky rovnaké poznatky. Najčastejšie chválenou vlastnosťou je schopnosť výrazne znížiť lokálne elektromagnetické rušenie spôsobené LED osvetlením, spínanými zdrojmi, priemyselnými zariadeniami alebo blízkymi elektronickými zariadeniami. Viacerí rádioamatéri Es wird von einer Reduzierung des Hintergrundrauschens um mehrere S-Einheiten berichtet, was in der Praxis den Empfang zuvor unlesbarer Stationen ermöglichte. Einige Nutzer berichten von erfolgreichen Einsätzen bei großen Contests, bei denen die Hilfsantenne auf die dominante Störquelle ausgerichtet und die Hauptantenne auf den DX-Bereich gerichtet blieb. Andererseits wird häufig darauf hingewiesen, dass der MFJ-1026 kein „Plug-and-Play“-Gerät ist. Er erfordert Experimente mit der Positionierung der Hilfsantenne, ein Verständnis des Phasenprinzips und etwas Übung beim Einrichten. Nutzer, die nach dem Anschließen des Geräts eine automatische Rauschunterdrückung erwarteten, waren zunächst enttäuscht. Diejenigen, die sich jedoch die Zeit nahmen, das Antennensystem zu optimieren, berichten in den meisten Fällen von sehr guten Ergebnissen. Ein Experiment von Frans Goddijn, veröffentlicht auf dem Portal SWLing Post, ist ebenfalls interessant. Bei den ersten Versuchen erwies sich der MFJ-1026 als weniger effektiv als die DSP-Rauschunterdrückung im Empfänger. Erst nach Änderung der Antennenkonfiguration und gründlichen Experimenten fand er eine Einstellung, mit der das Gerät wie erwartet funktionierte. Dieses Beispiel belegt sehr gut, dass die korrekte Auslegung des gesamten Empfangssystems, nicht nur der Elektronik selbst, eine entscheidende Rolle spielt.
YouTube-Video – praktische Einrichtung
Das zweite Video widmet sich dem praktischen Einsatz des MFJ-1026 beim realen Empfang auf dem 40-Meter-Band:
Bewertung aus der Sicht eines Funkamateurs
Der MFJ-1026 ist eines der Geräte, das sich in über zwei Jahrzehnten eine ganz besondere Stellung erarbeitet hat. Er dient nicht dazu, die Empfindlichkeit des Empfängers zu verbessern oder Rauschen digital zu entfernen. Seine Aufgabe ist es, das elektromagnetische Signal selbst zu verändern, bevor es in den Empfänger gelangt. Deshalb kann er in bestimmten Situationen deutlich effektiver sein als jeder Noise Blanker oder DSP-Algorithmus. Mit einer geeigneten Hilfsantenne und korrekter Einstellung von Amplitude und Phase lassen sich Störungen unterdrücken, die sonst den Empfang schwacher DX-Stationen unmöglich machen würden. Gleichzeitig ist er jedoch keine Universallösung. Der MFJ-1026 kann nicht alle Arten von Störungen eliminieren, und seine Wirksamkeit hängt direkt davon ab, ob beide Antennen das Störsignal mit einem geeigneten Amplituden- und Phasenverhältnis empfangen. Dies erklärt, warum manche Anwender hervorragende Ergebnisse erzielen, während andere kaum eine Wirkung feststellen. Der große Vorteil des Geräts liegt in seiner analogen Einfachheit. Es benötigt weder Computer noch Firmware oder Updates. Alle Einstellungen erfolgen sofort. operátor ich môže meniť priamo počas prevádzky. Práve táto vlastnosť robí z MFJ-1026 stále aktuálny doplnok aj pre moderné SDR transceivery, ktoré už obsahujú pokročilé digitálne spracovanie signálu. Ak má rádioamatér Wenn Sie die Möglichkeit haben, eine geeignete Hilfsempfangsantenne zu installieren und bereit sind, Zeit in deren Optimierung zu investieren, ist die MFJ-1026 eine sehr interessante Option zur Bekämpfung lokaler Störungen. Sie ersetzt weder einen hochwertigen Empfänger noch eine gut konstruierte Antenne, sondern ist ein zusätzliches Hilfsmittel, das in einer störungsreichen Umgebung darüber entscheiden kann, ob eine schwache DX-Station empfangen wird oder im Rauschen untergeht.
Abschluss
Der MFJ-1026 Deluxe Signalverstärker mit Rauschunterdrückung ist kein klassischer Rauschunterdrücker, sondern ein ausgeklügeltes analoges Phasenmodul, das auf dem Prinzip der Vektoraddition und -subtraktion von HF-Signalen zweier Antennen basiert. Mit einer geeignet dimensionierten Hilfsantenne kann er das Signal-Rausch-Verhältnis vor dem Empfänger deutlich verbessern – ein entscheidender Vorteil gegenüber Systemen, die das Signal erst nach der Demodulation verarbeiten. Auch Jahre nach seiner Markteinführung ist er eine interessante Lösung für Funkamateure, DXer und Technikbegeisterte, die nach einer effektiven Methode zur Unterdrückung lokaler Störungen auf den Kurzwellenbändern suchen.
