Bereits vor zwei Jahren interessierte ich mich für ein kleines Programm, das versprach, aus einem PC mit Soundkarte ein Zweikanal-Oszilloskop zu erstellen. Da das Oszilloskop ein sehr guter Helfer bei der Animation fast aller Dinge ist, habe ich mir das Programm heruntergeladen und verwende es noch heute. Was kann es also tun?
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Oszilloskop vom PC
Das Programm „Oszilloskop für Windows95, Version 2.51“ wurde von Konstantin Zeldovich geschrieben und ist Freeware, das heißt, es kann frei weitergegeben werden. Es ersetzt ein Zweikanal-Oszilloskop durch einen Spektrumanalysator und ein Korrelometer. Es kann auch im XY-Modus arbeiten, um Lissajou-Figuren darzustellen und die Phasenverschiebung zu messen.

Frequenz- und Spannungsbereich
Es deckt den Frequenzbereich von 20Hz bis 20kHz ab, die maximale Eingangsspannung beträgt ca. 2V (je nach Soundkarte). Das Bild wird ca. 6 Mal pro Sekunde neu gezeichnet (je nach PC-Leistung) und die Messdaten können in einer Datei gespeichert werden.
PC-Anforderungen
Die Systemanforderungen sind minimal – Prozessor 486 und besser, mindestens 8-Bit-Soundkarte, W95. Sie verlieren etwas mehr als 150 auf der CD!!! kB. Für ordentliche Arbeit empfehle ich die Herstellung eines einfachen Verbindungskabels mit Messspitzen. Auf der anderen Seite schließen wir einen 3,5-Zoll-Stereo-Klinkenstecker an. Es muss darauf geachtet werden, dass am Eingang der Soundkarte kein extrem starkes Signal anliegt, das diese beschädigen könnte.
Messung
Nach dem Start des Programms wird die „Frontplatte des Oszilloskops“ angezeigt. Mit der Maus oder Tastatur können Sie Verstärkung, Basiszeitkonstante, Synchronisation, Synchronisationsmethode, Verzögerung usw. ändern.

Bei der Messung von Nicht-Sinus-Signalen interessiert uns möglicherweise der Inhalt höherer Harmonischer. Dafür gibt es den integrierten Spektrumanalysator. Wenn wir den Cursor auf den Oszilloskopbildschirm bewegen, werden in der unteren Zeile Frequenz und Pegel angezeigt.
Manchmal interessiert uns der Zusammenhang zwischen zwei Signalen – zum Beispiel bei der Messung der Verzerrung eines Verstärkers. Wir speisen das Signal vom Generator in einen Eingang des Oszillators und in den anderen Ausgang des Verstärkers. Wir werden die Genauigkeit der Verstärkung mit einem Korrelometer herausfinden.
Im XY-Modus ist es möglich, die Phasenverschiebung mithilfe von Lissajous-Mustern zu messen. Auf dem Bildschirm befindet sich ein Raster, das uns das Ablesen auf dem Bildschirm erleichtert. Dabei ist darauf zu achten, dass für beide Kanäle die gleiche Verstärkung eingestellt bzw. neu berechnet wird.
Herunterladen
Das Programm verfügt über eine sehr hochwertige Dokumentation (in Englisch). Das Programm können Sie hier herunterladen: osc251.zip (88kB).
