Als Hans Summers G0UPL im Mai 2024 in Dayton einen Vortrag hielt Hamvention nástupcu svojho úspešného QMX, komunita QRP Die Designer haben die Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Der QMX+ 160-6m Multimode-Transceiver ist nicht einfach nur ein weiteres 5-Watt-Gerät – er ist ein Gerät, das in einem kompakten Gehäuse integriert ist. SDR-Empfänger, 24-bitovú zvukovú kartu, CAT rozhranie, TCXO referenčný oscilátor, RTC hodiny a plné pokrytie od 160 m až po 6 m, a to za cenu kitu 125 USD (zostavený 185 USD). Pre licencovaného rádioamatéra, ktorý hľadá prenosný alebo záložný TCVR vhodný rovnako na CW, FT8, WSPR, RTTY, PSK31, SSB či SOTA Bei der Aktivierung handelt es sich um ein Angebot, das man kaum ignorieren kann.
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Wer steckt hinter QMX+: Hans Summers G0UPL und die Philosophie von QRP Labs
Hans Summers G0UPL ist ein britischer Funkamateur mit langjähriger Erfahrung im QRP-Bau. Seine Firma QRP Labshat sich im KV-Kit-Segment im letzten Jahrzehnt einen Namen für ein außergewöhnliches Preis-Leistungs-Verhältnis gemacht. Die Produktlinie begann mit einfachen QRSS Die Reihe wurde mit den beliebten Modellen QCX (5-Watt-CW-Transceiver, erhältlich auf einzelnen Bändern), QDX (digitaler Transceiver) fortgesetzt und gipfelte schließlich in den Modellen QMX und QMX+.
Summers geht beim Aufbau systematisch vor: Alle SMD-Bauteile werden mit industrieller Technologie auf der Leiterplatte bestückt, sodass der Bausatz ausschließlich mit klassischen Bauteilen mit Anschlüssen (Ringkerne, Steckverbinder, Drehgeber, Display) arbeitet. Dadurch ist der Bausatz auch für Funkamateure ohne Erfahrung im SMD-Löten geeignet. Die Leiterplatte selbst ist hochwertig, mit Durchsteckmontage und Siebdruck – eine Qualität, die man bei einem Bausatz zum Preis von 125 US-Dollar kaum erwartet.
Hans ist zudem ein gefragter Redner auf internationalen Veranstaltungen. Im Juli 2024 sprach er für RSGB in der Reihe „Tonight at 8“, wo er die QMX+-Architektur und den Entwicklungsweg von QCX bis zum aktuellen Gerät detailliert erläuterte. Im September 2024 nahm er außerdem an der NARC Live! teil und berichtete dort über die Fortschritte der SSB-Firmware-Entwicklung. Beide Vorträge sind auf YouTube verfügbar und eine wertvolle Informationsquelle für alle, die die Funktionsweise dieses TCVR verstehen möchten.
Was den QMX+ so besonders macht: SDR-Architektur in einem QRP-Drachen
Die technologische Grundlage des QMX+ bildet eine Architektur, die bisher ausschließlich teuren Profigeräten vorbehalten war: ein eingebetteter SDR-Empfänger mit 60 bis 70 dB Unterdrückung unerwünschter Seitenbänder. Konkret bedeutet dies, dass der QMX+-Empfänger kein klassischer Superheterodynempfänger ist, sondern eine direkt im STM32-Mikrocontroller implementierte SDR-Lösung, deren I/Q-Signal in Echtzeit per DSP-Software verarbeitet wird. Dies wirkt sich grundlegend auf die Qualität des SSB-Empfangs und die Fähigkeit des Geräts aus, zukünftige Firmware-Updates ohne Hardwareänderungen zu empfangen.
Ebenso wichtig ist die Philosophie der digitalen Übertragung in den Digi-Modi. Während die meisten günstigen Transceiver für FT8-, WSPR- oder RTTY-SSB-Übertragung einen zusätzlichen Tonmodulator verwenden (was je nach Linearität der Endstufe unweigerlich unerwünschte Seitenbänder, Restträger und Intermodulationsprodukte erzeugt), erzeugt der QMX+ im Digi-Modus ein reines FSK-Signal mit nur einem Seitenband. Das Ergebnis sind deutlich reduzierte unerwünschte Seitenbänder, minimaler Restträger und minimale Intermodulationsverzerrungen. Auf dem Bandscope in einem DX-Cluster oder Skimmer sieht das QMX+-Signal genauso sauber aus wie das Signal einer Station mit einer Kilowatt-Endstufe und einem professionellen Transceiver.
Für PSK31, VARA Winlink und andere Mehrton- oder phasenmodulierte Betriebsarten wird der SSB-Modus (USB/LSB) des Geräts genutzt, mit Audioeingang entweder über ein externes Mikrofon oder per USB-Audio von einem PC. Dank dieser Kombination deckt ein einziges Gerät praktisch alle heute von Funkamateuren genutzten digitalen Betriebsarten ab – mit Ausnahme von FT8, FT4, WSPR, RTTY, JS8Call, Olivia und MSK144.
Ein weiteres systemkritisches Merkmal ist die integrierte 24-Bit-USB-Soundkarte mit 48 kSPS und der virtuelle USB-COM-Port für die CAT-Steuerung. Der QMX+ wird mit einem einzigen USB-C-Kabel an den PC angeschlossen und vom Betriebssystem gleichzeitig als Soundkarte und serielle Schnittstelle erkannt. Sie können WSJT-X, JS8Call oder Fldigi genauso konfigurieren wie einen vollwertigen stationären Transceiver. Es werden weder ein externes Audio-Interface noch ein Rigblaster oder komplizierte Patchkabel benötigt.
Bänder, Betriebsarten und Leistung: Was QMX+ bietet

QMX+ deckt den gesamten Frequenzbereich von 160 m bis 6 m ab, genauer gesagt 11 Bänder: 160, 80, 60, 40, 30, 20, 17, 15, 12, 10 und 6 m. Alle WARC-Bänder (30, 17 und 12 m) sind selbstverständlich enthalten. Die Ausgangsleistung beträgt 3 bis 5 W bei einer Versorgungsspannung von 12 V (bzw. 3 bis 5 W bei 9 V, abhängig von der gewählten Konfiguration). Der Stromverbrauch im Empfangsmodus liegt bei nur 80 mA, beim Senden mit 5 W bei 9 V bei etwa 1,0 bis 1,1 A und bei 12 V bei etwa 0,7 A. Für die SOTA-Aktivierung mit einem LiPo-Akku ist dies der minimale Wert, der einen ganzen Tag durchhält.

Bandumschaltung und Sende-/Empfangsumschaltung erfolgen relaislos über Halbleiterschalter, die von der Firmware gesteuert werden – kein mechanisches Klicken, kein Kontaktverschleiß, sofortige Reaktion bei Ansteuerung über CAT. Der VFO wird vom bewährten Si5351A-Synthesizer mit einer standardmäßigen 25-MHz-TCXO-Referenz generiert, was eine ausreichende Frequenzstabilität für den Betrieb ohne GPS-Korrektur gewährleistet. Für höchste Genauigkeit (z. B. beim WSPR-Betrieb mit eigener Position im WW-Locator) ist ein internes QLG3-Modul verfügbar.

Das QLG3 ist ein miniaturisiertes GNSS-Modul mit Multi-Konstellations-Unterstützung, das speziell als interne Option für das QMX+ entwickelt wurde. Im Gegensatz zur älteren QCX-Serie, bei der das GPS extern über einen Paddle-Anschluss verbunden werden musste, verwendet das QLG3 im QMX+ einen unabhängigen USART-Mikrocontroller und kann daher dauerhaft angeschlossen werden, ohne Konflikte mit der Tastatur zu verursachen. Das GPS bietet automatische Frequenzkalibrierung, RTC-Uhrsynchronisation und liefert QTH-Koordinaten für den WSPR-Bakenmodus.
CW-Funktionen: QMX+ als vollwertiger Telegrafentransceiver
Obwohl der QMX+ ein Multimode-Gerät ist, sind seine CW-Funktionen mit denen eines reinen CW-Transceivers vergleichbar. Der integrierte Keyer unterstützt die Iambic-Modi A und B, den Ultimate-Modus und den klassischen geraden Key. Tastgeschwindigkeit, Punkt/Da-Verhältnis, Mithörton und alle relevanten Parameter lassen sich über das Menü einstellen.
Es stehen zwölf Nachrichtenspeicher zur Verfügung, jeder mit einer Kapazität von bis zu 50 Zeichen. Für den Contestbetrieb, bei dem der Funkamateur schnell CQ, sein eigenes Rufzeichen, seine Verbindungsnummer oder 73 senden muss, bietet dies eine komfortable Basis ohne externen Keyer. Das Senden einer gespeicherten Nachricht wird durch langes Drücken des entsprechenden Encoders ausgelöst.
Das Gerät verfügt außerdem über einen Echtzeit-CW-Decoder, der den dekodierten Text direkt auf dem LCD-Display anzeigt – eine praktische Hilfe zur Überwachung der Aktivitäten auf dem Band, insbesondere wenn kein PC mit Skimmer-Software oder RBN-Verbindung zur Verfügung steht. Für den QRP-Betrieb in SOTA-, POTA- oder WWFF-Kontexten, wo geringes Gewicht und minimale Computerabhängigkeit entscheidend sind, stellt der interne Decoder einen deutlichen Mehrwert dar.
Ein wichtiges Detail beim CW-Betrieb ist die Formung der HF-Hüllkurve während des Tastvorgangs. Der QMX+ verwendet eine Raised-Cosine-Hüllkurvenformung, wodurch Knackgeräusche und scharfe Kanten im Signal vermieden werden. Das Ergebnis ist ein sauberes, knackfreies CW-Signal, das von benachbarten Stationen im Band und Empfängern am DX-Ende der Verbindung sehr geschätzt wird.
Neben der Standard-CW-Tastung unterstützt der QMX+ auch autonomes CW-Baken- und FSKCW-Baken-Betriebsmodell – ganz ohne PC-Verbindung. Die Frequenz für den Baken-Betrieb kann manuell eingestellt oder automatisch per GPS synchronisiert werden. Für WSPR-Baken ist GPS nahezu unerlässlich, da WSPR sekundengenaue Zeitmessung und korrekte WSPR-Koordinaten des Standorts (QTH) erfordert. Dank des internen QLG3-Chips kann der QMX+ all dies eigenständig, ohne Computer, realisieren.
Der VFO bietet Dual-VFO-Betrieb (VFO A/B), Split-Betrieb für Pile-up-Situationen und RIT (Receiver Incremental Tuning) zur Feinabstimmung der Empfangsfrequenz ohne Änderung der Sendefrequenz. Frequenz- und Nachrichtenspeicher runden das Bild eines Transceivers ab, der keine Kompromisse beim CW-Betrieb darstellt.
Design und Erweiterbarkeit: Entwicklerkit und QLG3

Der QMX+ ist als Bausatz (125 US-Dollar) oder als vollständig montiertes, getestetes und konfiguriertes Funkgerät (185 US-Dollar) erhältlich. Das Gehäuse ist optional – ein schwarz eloxiertes Aluminiumgehäuse mit den Maßen 106 × 55 × 146 mm, gefrästen Vorder- und Rückseiten sowie lasergeätzten Markierungen. Das Gesamtgewicht des Geräts inklusive Gehäusedeckel beträgt 578 Gramm.
Die Anschlüsse auf der Rückseite umfassen: 2,1-mm-Strombuchse, USB-C (Audio und CAT), BNC-HF-Ein-/Ausgang, 3,5-mm-Klinkenbuchsen für Audioausgang, Paddle-/GPS-/Mikrofon-/PTT-Eingang und PTT-Ausgang. Alle digitalen Schnittstellen sind somit ohne Adapter abgedeckt.
Für Experimentierfreudige ist ein optionales Entwicklerkit erhältlich: eine unbestückte Leiterplatte auf einem 0,1-Zoll-Raster, die mit 11-mm-Abstandshaltern über der Hauptplatine montiert ist. Das Entwicklerkit bietet Zugriff auf 11 GPIO-Ports (0 bis 10), einen I²C-Bus (SDA, SCL), Signale zur Auswahl von BPF- und LPF-Bändern, einen HF-Ausgang (z. B. geeignet für den Anschluss eines Auto-ATU-Moduls), der über 3,3-V- und 5-V-Schienen versorgt wird, sowie weitere Signale. Es bildet die Basis für die Integration eines Arduino Nano oder eines anderen Mikrocontrollers, den Anschluss eines externen Diplexers, eines automatischen Antennentuners oder eines benutzerdefinierten Displays. Das Gehäuse verfügt außerdem über 11 GPIO-Ports, von denen einer als 3,5-mm-Stereo-Klinkenbuchse mit der Bezeichnung „AUX“ ausgeführt ist und als serielle Schnittstelle konfiguriert werden kann.
Die RTC-Uhr nutzt die interne RTC-Schnittstelle des STM32-Mikrocontrollers mit einer CR2032-Batterie, deren theoretische Lebensdauer unter dieser Last 20 Jahre beträgt. Die Uhr merkt sich somit die Zeit auch nach dem Trennen der Stromversorgung, was für den wiederholten Einsatz im Feld von Vorteil ist.
YouTube: Wo man QMX+ in Aktion findet
Um sich vor dem Bau oder Kauf ein eigenes Bild vom QMX+ zu machen, empfiehlt es sich, die direkt vom Entwickler des Geräts und von unabhängigen Bastlern verfügbaren Videos anzusehen.
RSGB Heute Abend um 20 Uhr — Hans G0UPL auf QMX+
Der Vortrag von Hans Summers G0UPL auf der RSGB-Konferenz am 8. Juli 2024 ist die bisher detaillierteste öffentliche Erklärung der QMX+-Architektur. Hans erläutert den SDR-Ansatz, die Entwicklungsgeschichte von QCX zu QMX+, die Details des PA-Anschlusses und die Gründe für bestimmte Designentscheidungen. Ideal für alle, die das Gerät nicht nur bedienen, sondern umfassend verstehen möchten.
NARC Live! – SSB-Firmware-Update und Fragerunde mit Hans G0UPL
Die Aufzeichnung der NARC Live!-Veranstaltung vom September 2024 zeigt Hans bei der Präsentation des aktuellen Entwicklungsstands der SSB-Funktionen von QMX+. Sie enthält außerdem eine Live-Fragerunde, in der Hans spezifische technische Fragen aus der Community beantwortet – eine interessante Lektüre (bzw. ein interessantes Video) für alle, die QMX+ für den SSB-Betrieb planen.
QMX+ gebaut von Hannes DL9SCO
Hannes DL9SCO hat den gesamten Aufbau des QMX+-Bausatzes in einem YouTube-Video dokumentiert. Für zukünftige Bastler ist dies wahrscheinlich die wertvollste Ressource: Den Bauprozess eines erfahrenen Bastlers, seine Lösungen und Empfehlungen zu sehen, ist unersetzlich. Das Video beleuchtet zudem praktische Aspekte der Montage, die in schriftlichen Anleitungen nicht immer vollständig behandelt werden.
Eine vollständige Playlist der QRP Labs-Videos über QMX, einschließlich Funktionsdemonstrationen, Tests und Firmware-Updates, finden Sie auf dem QRP Labs YouTube-Kanal.
Fazit: Ein QRP-Kit, das Sie überraschen wird
Der QMX+ 160-6m ist nicht für jeden geeignet. Wer einen Touchscreen, einen Spektrumanalysator oder hunderte Watt Sendeleistung erwartet, sollte sich anderweitig umsehen. Für Funkamateure, die Wert auf ein sauberes Signal, eine bewährte SDR-Architektur, autonomen CW- und WSPR-Betrieb, die vollständige Abdeckung aller Kurzwellenbänder inklusive WARC und 6 m sowie den Spaß am Zusammenbau eines Bausatzes mit professioneller Platine legen, ist der QMX+ eines der durchdachtesten und wertvollsten Produkte, die die QRP-Community in den letzten Jahren gesehen hat. Dass Hans Summers G0UPL dahintersteckt und regelmäßig neue Firmware, Handbücher und Schaltpläne auf seiner Website veröffentlicht, bestätigt, dass man mit dem Kauf des Bausatzes für 125 US-Dollar auch aktiven Support vom Entwickler erwirbt.
Für alle, die sich für Details interessieren: Vollständige Dokumentation, Schaltpläne, Firmware und Kaufoptionen sind direkt erhältlich unter QRP-labs.com/qmxp.html.
