SpectraRTA wird durch Ausführen der Installationsdatei installiert. Bei der Shareware-Installation wird ein temporärer Registrierungsschlüssel eingegeben, mit dem Sie das Programm für eine begrenzte Zeit nutzen können. Nach der Zahlung erhalten Sie einen für jeden Computer eindeutigen Autorisierungsschlüssel. Nach Abschluss der Installation verbleiben ca. 3 MB auf der Festplatte.
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Was kann SpectraRTA tun?

SpectraRTA besticht auf den ersten Blick durch seine Grafik und die Vielzahl der angebotenen Funktionen. Gleichzeitig ist die Steuerung sehr intuitiv. Den größten Teil des Bildschirms nimmt die virtuelle Darstellung des Spektroskops ein. Auf der linken Seite befinden sich die Steuertasten zum Starten und Stoppen der Messung, zur Auswahl der Anzeigemethode (kontinuierlich/spaltenförmig), des Messbereichs und der Datenanzeige. Sie können in 4+1 Speichern gespeichert werden. Oberhalb des Displays befindet sich die Programmsteuerleiste mit den wichtigsten Funktionen.
Die wichtigsten Features von SpectraRTA
„Einstellungen“ stellt die Eigenschaften der Soundkarte ein, also Sampling, Frequenzbereich und Kanäle. Mit „Kalibrieren“ können Sie den Pegel mit einem externen Generator auf 0 dB einstellen, sodass die gemessenen Werte auf den tatsächlichen Pegel bezogen und nicht relativ sind.
Der „Generator“ ist eine interne Hülle, die eine Reihe von Messsignalen bereitstellt. Neben rosa und weißem Rauschen und einem Einzeltonsignal kann auch eine Tonfolge, ein Sweep-Signal oder ein Zweitonsignal gemessen werden IMD.
„Recorder“ ist ein Rekorder des eingehenden Signals. Der Benutzer hat eine große Auswahl an Abtastraten, Bittiefen und Kanälen. Als ungewöhnlich kann man die Funktion der Signalfilterung (Tiefpass-, Hochpass- und Grenzfilter) bezeichnen.

„Verzögerung“ ist eine Messverzögerung, die dazu dient, transiente Phänomene, die beispielsweise nach dem Einschalten auftreten, zu eliminieren. „Meter“ sind virtuelle Nadelmeter für beide Kanäle. „Narrowband“ ist ein feines Spektroskop. Die Grundmessung ist relativ grob, wenn wir aber bei der Messung eine erhöhte Auflösung benötigen, aktivieren wir diese mit dieser Funktion. Es erfordert jedoch einen leistungsstärkeren Prozessor.


Mit „Spektogramm“ wird die Amplitude des gemessenen Signals über die Zeit dargestellt. Man kann sagen, dass es den „Wasserfällen“ von Programmen ähnelt DigiPan oder MixW. „Reverb“ ist die Messung von Reflexionen, insbesondere von Reflexionen eines akustischen Raumes.
„Phase“ ist ein Maß für die Phasenverschiebung zwischen zwei Signalen. „Makro“ dient zur Vordefinition des Messvorgangs.
Neben der Darstellung des NF-Spektrums ermöglicht das Programm mehrere Messungen: THD (Total Harmonic Distortion), IMD (InterModulation Distortion), SNR (Signal to Noise Ratio), NF (Noise Figure) und SINAD (Signal to Noise and Distortion). Die Erklärung dieser Messungen findet sich in der hervorragend aufbereiteten Dokumentation, und jede davon hätte einen eigenen, fundierten Artikel verdient.
Die Daten können im Speicher gespeichert oder ausgedruckt werden, oder der Bildschirm kann ausgedruckt werden. Gefreut hat sie sich auch über die Möglichkeit, die Daten in die Zwischenablage zu kopieren und so beispielsweise in Excel weiterverarbeiten zu können.
Messbereich
Der theoretische dynamische Messbereich bei 16 Bit beträgt 96 Dezibel. In der Praxis wird jedoch ein Bereich von etwa 80 Dezibel erreicht, da der Computer selbst eine Lärm- und Störquelle darstellt, die die Genauigkeit der Messung verringert. Die von SpectraRTA verwendete schnelle Fourier-Transformation weist hinsichtlich der Frequenzauflösungsgenauigkeit eine maximale Abweichung von einigen Zehntel Hz auf.
Auswertung
Wenn ein Programm fünf Sterne verdient, dann ist es SpectraRTA. Sie finden es unter CQ.sk im Abschnitt „Download“.
