Die bewährte Drahtantenne für KV-Bänder ist eine umgekehrte V-förmige Antenne - Umgekehrtes V. Es handelt sich tatsächlich um eine Formmodifikation eines Halbwellendipols, die den Vorteil mit sich bringt, dass eine hohe Stütze anstelle von zwei erforderlich ist. Gleichzeitig wird durch die Verringerung des Winkels der Arme die Impedanz am Einspeisepunkt verringert und somit eine bessere Anpassung an das 50-Ohm-Netzteil ermöglicht. Auch der Inhalt der vertikalen Komponente im Strahlungsdiagramm ist ein Vorteil, den wir bei DX-Verbindungen zu schätzen wissen.
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Wie stellt man diese Antenne her?
Zur Herstellung benötigen wir einen Draht ausreichender Stärke (Durchmesser 1,5 mm oder mehr) und Leitfähigkeit (kein PK verwenden!), einen Zentralisolator mit Stecker zum Anschluss der Stromversorgung, zwei Endisolatoren und mehrere Meter Hilfskabel oder -draht.
Aus dem Draht machen wir einen Halbwellendipol, dessen Länge wir nach folgender Formel berechnen:
Lambda = 300/f [m; MHz]
Dipol = Lambda/2[m; M]
Dipolarm = (Dipol/2) x 0,96 [m; M]
In der letzten Formel beträgt die Konstante 0,96 – der Verkürzungsfaktor. Aufgrund des Einflusses der Dicke des Leiters und des Einflusses der Umgebung auf die Antenne ist die praktische Länge der Arme kürzer als die theoretische. Dies wird durch diese Konstante zumindest annähernd berücksichtigt.
Winkel der Antennenarme umgekehrt V-förmig
Der Winkel, den die Antennenarme bilden, ist nicht kritisch, hat jedoch Auswirkungen auf die Impedanz der Antenne. Ein geeigneter Winkel liegt bei ca. 100 bis 120 Grad.
Praktischer Standort der Antenne
Nach dem Aufbau wird die Antenne beispielsweise mit einem Flaschenzug oder einem über einen Ast gehängten Kabel auf die Arbeitshöhe gezogen. Durch die Verwendung PSV Mit einem Messgerät oder Antennenanalysator finden wir heraus, wo die Antenne eingestellt ist. Die Feinabstimmung erfolgt durch symmetrisches Verkürzen beider Antennenarme. Wie jede Antenne benötigt auch die umgekehrte V-förmige Antenne eine Arbeitshöhe. Eine sehr gute Höhe ist Lambda/4. Obwohl die Antenne in geringerer Höhe arbeitet, ist die Impedanz geringer und die Antenne strahlt Energie in einem hohen Winkel nach oben ab.
Achten Sie auf die Enden der Arme in Bodennähe. Da Hochspannung anliegt, platzieren wir sie so, dass sie nicht versehentlich berührt werden können.
Wie jede symmetrische Antenne sollte die inv.V durchgespeist werden Balun 1:1. Sie können auch einen Drosselbalun verwenden, der beispielsweise aus Schnappferriten besteht. Wir werden sie sofort unter der Steckdose platzieren. Die Anzahl sollte so bemessen sein, dass die Länge der Drossel mindestens 20 cm beträgt (6 bis 7 Stück).
