Das Amsat-Programm erhält langsam aber sicher einen weiteren Gnadenstoß. Nach dem letzten Misserfolg und der „Entsendung“ von drei Cubesats in den Atlantik gibt es offenbar eine weitere Peinlichkeit mit dem Namen Arissat-1... Ich kann es nicht tun, ich muss nicht nur meine Gefühle über eine weitere bevorstehende Peinlichkeit namens Arissat-1, Radioskaf-V, Kedr oder wie heißt dieser Satellit mitteilen ...

Das Amsat-Programm erhält langsam und sicher einen weiteren Gnadenstoß. Nach dem letzten Fehler und „Senden“ drei Cubesats Im Atlantik gibt es eine weitere Peinlichkeit namens Arissat-1. Es scheint, dass der verspätete Start klare Gründe hat – die Fehlfunktion des Satelliten. Auch die versprochene Aktivierung an Bord der ISS ist bisher nicht erfolgt, es dringen unbestätigte Informationen über eine defekte Bordbatterie durch. Besonders frustrierend ist jedoch das Verhalten von Nasa und Amsat, wenn sie im Zeitalter fortschrittlicher Kommunikationstechnologien nicht einmal innerhalb von zwei Tagen seriöse Informationen über die aktuelle Situation liefern können. Es genügt zu sagen: Wir sind am Arsch. Für viele Menschen würden diese drei Worte viel Mühe und Zeitverschwendung beim Warten auf „es könnte einfach funktionieren“ ersparen. Während die ganze Welt bei jedem Vorbeiflug gespannt auf das Arissat-1-Signal wartet, machen uns die Verantwortlichen der oben genannten Organisationen klar, dass sie überhaupt kein Interesse an uns haben. Die offiziellen Websites von Nasa, Amsat und Arissat schweigen, die Besatzung der ISS sendet ihre Grüße in die ganze Welt, denn heute ist der „JUBILÄUM“ – und damit ist es eigentlich zu Ende.
Schade, dass die oben genannten Funktionäre offenbar ihre eigenen offiziellen E-Mail-Konferenzen (Amsat BB) nicht lesen, vielleicht könnten sie dort herausfinden, was die ganze Funkamateurwelt über diese Peinlichkeit denkt. Dann wundert es sie vielleicht nicht einmal, dass die Bereitschaft, zu den nächsten Schritten des Amsat-Programms beizutragen, bei Null liegt.
Allerdings sind Funkamateure immer noch ein seltsames Wesen, denn trotz allem, was oben geschrieben wurde, werde ich beim nächsten verfügbaren Flug am Funkgerät sitzen und warten: „Was wäre, wenn…“
73! Petr
