Der 15. November ist der Geburtstag zweier Satelliten, die Meilensteine in der Aktivität von Funkamateursatelliten darstellen. Vor 46 Jahren, am 15. November 1974, wurde er von Vandenberg in seine fünf Räume geschickt Satellit AO-7. Mittlerweile ist der 46 Jahre alte Satellit immer noch bei uns (obwohl er offenbar eine Zeit lang außer Betrieb war) und Funkamateure kommunizieren täglich über seinen Transponder.
AO-7 kann in drei Modi arbeiten
A: linear, nicht invertierend
Uplink: 145,850 – 145,950 MHz
Downlink: 29.400–29.500 MHz
Bake: 29,502 MHz
Leistung: 1,3 W PEP
B, C: lineare Invertierung
Uplink: 432,125 – 432,175 MHz
Downlink: 145,975 – 145,925 MHz
Bake: 145,975 MHz
Leistung: 8 W PEP (B) und 2,5 W PEP (C)
Modus A ist am aktiven Beacon bei 29,502 MHz zu erkennen. Letzterer übermittelt neben Telemetriedaten auch die identifizierende Buchstabengruppe „HI HI“. Nach der Pause von RS12/13 gibt es nicht mehr viele Stationen, die auf 145/29 arbeiten, aber an den Wochenenden ist es möglich, SSB- und CW-Rufe von verschiedenen Stationen zu hören, insbesondere um 29.450 Uhr.
Moderner Satellit Es'hail 2 / QO-100
Der zweite Satellit, mit dem das Datum 15. November verknüpft ist, ist Es'hail 2 / QO-100. Allerdings ist es deutlich jünger, da es an diesem Tag im Jahr 2018 vom Kennedy Space Center in die Umlaufbahn gebracht wurde.
Dieser Satellit ermöglichte es vielen Funkamateuren, sich mit höheren Frequenzen vertraut zu machen (Uplink liegt bei 2,4 GHz und Downlink bei 10 GHz). Viele Funkamateure nutzen selbstgebaute Strahler, Transverter oder Konverter und interessieren sich beispielsweise für Phänomene wie die Dämpfung der Signalausbreitung bei bestimmten Wetterbedingungen (Regen, Nebel). Auch die Messtechnik für diese Bänder ist zunehmend verfügbar geworden, beispielsweise NanoVNA oder der D6-Analysator.
Alles Gute, AO-7 und QO-100!
