Eines der Grundprobleme bei kurzen und niedrigen Antennen für das 160-m-Band ist ihre geringe Impedanz am Einspeisepunkt, oft nur wenige Ohm. Ein einfacher und beliebter Trick, um diesen Nachteil zu beheben, besteht darin, die vorhandene Antenne gezielt zu verlängern.
Dadurch erhöht sich der Realanteil der Eingangsimpedanz am Einspeisepunkt, gleichzeitig tritt hier aber auch ein Imaginäranteil der induktiven Impedanz auf. Die Lösung besteht darin, eine Reihenkapazität einzufügen, beispielsweise einen geeignet gewählten Drehkondensator.
Praktische Umsetzung der Antenne auf 160m

Die Gesamtlänge beträgt 50,3 m, der vertikale Teil 12,3 m, der horizontale Teil 38 m und die Impedanz am Einspeisepunkt beträgt 50 + 88 Ohm. In diesem Fall entfällt die lange Laborarbeit mit einer Impedanzbrücke oder anderen Geräten – durch die einfache Reihenschaltung einer variablen Kapazität von 1000 pF entfallen die erwähnten +j88 Ohm des Blindanteils der Impedanz.
Versuchen wir, den vertikalen Teil so hoch wie möglich zu machen. Impedanzänderungen können einfach mit einem Drehkondensator in Reihe mit der Antenne angepasst werden.
Das Erdungssystem muss so gut wie möglich sein. Scheuen Sie sich also nicht, alles zu verwenden, was Sie im Garten haben, einschließlich der Hundekette … Hallo.
Wenn Sie die Antenne auf höheren Bändern verwenden, müssen Sie sich keine großen Gedanken über die Kapazität der Serie machen. Bei höheren Frequenzen ist die Impedanz des Kondensators sehr klein und seine Wirkung nahezu vernachlässigbar. Sie werden auf 160 m hören.
Originalquelle: NS8O, Greg Weinfurtner, Athen, USA.
