Miki OM7CM ist ein weiterer, der es geschafft hat, auf dem richtigen Fuß durchzukommen EME – die erste Verbindung mit RN6BN. Glückwunsch!!!
Die EME-Verbindung (Erde-Mond-Erde) ist eine spezielle Methode der Funkkommunikation, bei der Funkamateure den Mond als passiven Reflektor für Funkwellen nutzen. Das Signal wird zum Mond geschickt, prallt von dessen Oberfläche ab und kehrt zur Erde zurück, wo es von einer anderen Station empfangen wird.

Grundlegende Merkmale von EME:
Technische Schwierigkeit:
- Erfordert hohe Leistung (Hunderte Watt bis Kilowatt)
- Richtantennensysteme mit hohem Gewinn
- Präzise Ausrichtung der Antennen entsprechend der Mondposition
- Empfindliche Empfänger mit geringem Rauschen
Herausforderungen:
- Riesige Signaldämpfung (Hin- und Rückweg ca. 768.000 km)
- Doppler-Frequenzverschiebung
- Signalverzögerung von ca. 2,5 Sekunden
- Signalpolarisationsänderungen (Faraday-Rotation)
Bands: Die am häufigsten verwendeten Bänder sind 144 MHz, 432 MHz, 1296 MHz und höher. Je höher die Frequenz, desto geringer ist die Dämpfung, aber desto schwieriger ist die Einstellung.
Bedeutung: EME stellt den Höhepunkt der technischen Leistungsfähigkeit im Amateurfunk dar und ermöglicht globale Kommunikation ohne den Einsatz von Satelliten oder ionosphärischen Reflexionen. Es ist eine Disziplin für echte Enthusiasten mit technischem Know-how und hochwertiger Ausrüstung.
